Seestern als Strategie

Der Seestern als Strategie? Klingt erst einmal nach Strand

Begin­nen Sie bitte nicht mit Feed­back. Son­dern mit Ver­trauen. So lau­tet einer mei­ner Lieb­lings­sätze gerade dann, wenn Halb­jah­res­ge­sprä­che anste­hen und Füh­rung zur Check­li­ste ver­kommt. Doch es geht auch anders. Und zwar mit einem Seestern.

🌟 Man­che ken­nen den See­stern nur aus dem Urlaub oder aus ande­ren Kon­tex­ten. Aber tat­säch­lich steckt dahin­ter eine der dif­fe­ren­zier­te­sten Feedback-Methoden unse­rer Zeit. 2006 ent­wickelt, um das ewige „wei­ter so“ zu durch­bre­chen. Fünf ein­fa­che Fra­gen und plötz­lich beginnt echte Reflexion:

  1. Was soll­ten wir beibehalten?
  2. Womit soll­ten wir aufhören?
  3. Wovon brau­chen wir weniger?
  4. Wovon mehr?
  5. Und womit soll­ten wir beginnen?

Keine KPI-Bewertung. Kein Kreuzchen-Raster. Son­dern ech­tes Gespräch. Ich emp­fehle diese Methode für Retros, Ent­wick­lungs­ge­sprä­che oder ein­fach dann, wenn man wie­der anfan­gen will, zuzu­hö­ren. Gerade jetzt, zur Jah­res­mitte, kann der See­stern zum Kom­pass wer­den: Für mehr Klar­heit. Für Ver­ant­wor­tung. Für Füh­rung, die nicht nur ver­wal­tet, son­dern bewegt. 💬 Wie füh­ren Sie Ihre Halb­jah­res­ge­sprä­che? Und was müsste sich ändern, damit dar­aus mehr ent­steht als ein freund­li­ches „Wei­ter so“?

⚠️ Nur eins sollte man nicht ver­ges­sen: Der See­stern ist ein Tool. Ver­trauen ist eine Hal­tung. Und die kann man nicht abfragen.

📍 Jetzt zur Jah­res­mitte der ideale Moment, um neue Impulse zu setzen.

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